ናዚ ጀርመኖች ጥቁርን ሲሰድቡ

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ናዚ ጀርመኖች ጥቁርን ሲሰድቡ

Postby ጉድእኮነው » Mon Feb 13, 2006 12:05 pm

GERMAN BARBARIANS TO EXHIBIT AFRICANS IN ZOO

A Zoo exhibition being held in a German town will feature Africans as part of the zoo setting.

The last time the German Hun barbarians diaplayed Africans in a zoo, it was done when a number of Africans from Kamerun who were part of an exhibition.

What in Valhala is the problem with these Hun barbarians when it comes to African people.

One thing is clear, these Germans would not like it if Africans began holding exhibitions of Germans making lampshades out of the skins of Jews, or if they made exhibitions of German barbarians drinking human blood from skulls or eating the flesh of humans.

The Germans want people to respect them. THEY FEEL INFERIOR AND WANT TO SHOW THEY ARE LIKE EVERYONE ELSE, YET, THEY CONTINUE TO THINK LIKE BARBARIANS AND SAVAGES.

No wonder the French and Dutch along with the British and other Europeans do not trust the Germans. IT IS THIS RACIST MENTALITY THAT CONTINUES TO PERMEATE THE GERMAN PSYCHE.

The extermination of thousands of Africans in concentration camps in Germany BEFORE THE JEWS WERE EXTERMINATED and the destruction of groups like the Herero and Nama is the German legacy in Africa.

Now one understands why people do not trust the Germans and why nations like France continue to hold nukes and resent the new German attempt to dominate Europe AND WHY THE FRENCH AND DUTCH WOULD NOT RATIFY THE EUROPEAN UNION CONSTITUTION.


http://news.bbc.co.uk/l/hi/world/4070816.stm

http://community.webtv.net/nubianem
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Postby ጉድእኮነው » Mon Feb 13, 2006 12:31 pm

ተመልከቱት ጀርመን የምትችሉት

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/28 ... 844438.asp
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Postby ጉድእኮነው » Mon Feb 13, 2006 12:31 pm

28.05.2005
Zoo zeigt Afrikaner
Augsburg will Menschen präsentieren

Von Christiane Reichart

Der Zoo in Augsburg ist stolz auf sein Afrika-Panorama. Umgeben von einer natürlichen Wassergrenze tummeln sich auf drei Hektar Baringogiraffen und Antilopen, Watussi-Rinder, Strauße und Zebras. Wie in der Serengeti. Die es gesehen haben, schwärmen davon.

Barbara Jantschke, die Zoodirektorin, kennt den Trend der Zeit: Erlebniswelt Tierpark. Der Zoo mit Eventcharakter soll das Rezept der Zukunft gegen wachsende Konkurrenz und abnehmende Besucherzahlen sein. Das hat Frau Jantschke begriffen. Im Augsburger Zoo gibt es Musicals, Führungen und Kunstausstellungen. Nun steht ein weiteres Event bevor, „African Village“. Am zweiten Juniwochenende wird rund um die „einmalige afrikanische Steppenlandschaft“ ein „afrikanisches Dorf“ entstehen. Tontöpfer, Zöpfchenflechterinnen und Silberschmiede werden sich neben Elefanten, Giraffen und Zebras gruppieren. Dazu gibt es Konzerte von afrikanischen Künstlern und Speisen aus Gambia und Ägypten. Ein afrikanisches Dorf als Ausstellungsobjekt im Zoo? Wer Lehmhütten und Maniok stampfende, barbusige Frauen erwartet, der wird sich enttäuscht sehen. Eine Plattform für afrikanische Künstler und Händler wird es sein, sagt die Zoodirektorin. Das „African Village“ gebe ihnen die Möglichkeit, im Rahmen eines Afrika-Festivals die vielfältige afrikanische Kultur und Kunst zu präsentieren. Und die Besucher könnten bei „erlesenen Teespezialitäten“ und den anwesenden Reiseveranstaltern ihren Urlaub planen. Die Zoodirektorin ist auch wissenschaftliche Fachleiterin bei Conti-Reisen.

Darf man Menschen im Zoo präsentieren? Kritiker sehen in der geplanten Veranstaltung eine gefährliche Nähe zu den Völkerschauen, die Ende des 19. Jahrhunderts als Unterhaltung für die nach Exotik süchtigen Großstädter in Mode kamen. Das Fremde, das Außergewöhnliche zur Besichtigung anzubieten, hat eine lange Tradition. Auf Jahrmärkten und im Zirkus sah man mit wohligem Schauer wilde Tiere an der Kette oder Menschen mit seltenen Missbildungen und erfreute sich der eigenen Normalität.

Eine ganze Kultur allerdings zum Ausstellungsstück zu machen, ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts. Man wollte sehen, anfassen, erleben, was man mit den kolonialen Eroberungen zu besitzen glaubte.

Auch in Berlin war es neben dem Panoptikum in der Friedrichstraße, dem Treptower Park, der Hasenheide und zahlreichen anderen Orten der Zoologische Garten, in dem man „Exoten“ besichtigen konnte. Großen Wert legte man darauf, möglichst zahlreiche Handwerkskünste der Exoten zu demonstrieren.

Sicher, sagt Barbara Jantschke, Parallelen zu den Völkerschauen seien vorhanden. Der Zoo als Ort, eine andere Kultur vorzustellen, könne durchaus Vergleiche nahe legen. Allerdings sei die Veranstaltung in Augsburg mit einem völlig gegensätzlichen Anspruch verbunden. Man wolle für Toleranz und Völkerverständigung werben.

Die Veranstalter, das ist die Firma MaxVita in München. Er sei selbst afrikanischer Herkunft, betont Medhat Abdelhati, Chef der Max-Vita. Ihm gehe es darum, die afrikanische Kultur bekannt zu machen, sie quasi aus dem Zoo herauszuholen, indem er ihre Stellung in Europa ad absurdum führe.

Wie stand es 1897 in der Ausstellungsbroschüre zur Transvaal-Ausstellung auf dem Kurfürstendamm geschrieben? Sie soll „dem Publikum Gelegenheit bieten, sich durch eigene Anschauung mit dem Leben und Treiben fremder Völker und Menschenrassen, mit den Gewerbethätigkeiten, den Culturverhältnissen, den industriellen und Agrar-Verhältnissen, der landwirtschaftlichen Szenerie, der Pflanzen- und Thierwelt vertraut machen.“
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Postby ጉድእኮነው » Mon Feb 13, 2006 12:33 pm

ጀርመን ያሉ ጥቁሮች ምን ይላሉ ?

http://www.isdonline.de/modules.php?nam ... le&sid=145
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Postby ጉድእኮነው » Mon Feb 13, 2006 12:35 pm

Afrikaner im Zoo / Wir protestieren!

Für vier Tage entsteht im Augsburger Tierpark ein afrikanisches Dorf. Um eine einmalige afrikanische Steppenlandschaft gruppieren sich Kunsthandwerker, Silberschmiede, Korbflechter, Zöpfchen- flechter. Im Park duftet es nach Spezialitäten vom afrikanischen Kontinent. Informationen über die vielfältige afrikanische Kultur und Natur sowie Reisetipps der Fachleute wecken die Reiselust ... (Veranstaltungshinweis)

Sie können sicher sein, dass es sich nicht um einen Planungsfehler handelt ... ich denke, dass der Augsburger Zoo genau der richtige Ort ist, um auch die Atmosphäre von Exotik zu vermitteln. (aus einem Antwortschreiben der Zoodirektorin Barbara Jantschke)

Mit ausgesprochenem Befremden hat die Schwarze deutsche Gemeinschaft zur Kenntnis genommen, dass vom 9.-12. Juni im Augsburger Zoo eine Art afrikanisches Dorf entstehen soll. „Um eine einmalige afrikanische Steppenlandschaft gruppieren sich Kunsthandwerker, Silberschmiede, Korbflechter, Zöpfchenflechter“ - so ein Auszug aus dem Werbetext der VeranstalterInnen. Dass es sich dabei um eine in konzeptioneller wie praktischer Hinsicht direkt in der Tradition der Völkerschauen stehende Veranstaltung handelt, wird aus dem Antwortbrief von Frau Dr. Barbara Jantschke (Zoo Augsburg) ersichtlich, der als Reaktion auf die durchaus berechtigte und besorgte Nachfrage eines schwarzen Schweizer Bürgers verschickt wurde. Demnach handelt es sich beim Augsburger Zoo um den „genau … richtige(n) Ort …, um auch die Atmosphäre von Exotik zu vermitteln.“

Ganz offensichtlich scheinen sich den VeranstalterInnen die historischen Dimensionen ihres Projektes nicht zu erschließen, was vor dem Hintergrund der mittlerweile auch in Deutschland öffentlich stattfindenden Diskussionen zu Implikationen und Folgen der deutschen Kolonialherrschaft auf eine erstaunliche Resistenz verweist. Die Reproduktion kolonialer Blick-Verhältnisse, in denen Schwarze Menschen als exotische Objekte, als Un- oder Untermenschen in trauter Einheit mit der Tierwelt in einer offenbar zeitlosen Dörflichkeit betrachtet werden können und den Mehrheitsdeutschen als Inspiration für künftige touristische Reiseziele dienen, ist wohl kaum als gleichberechtigte kulturelle Begegnung zu verstehen. Abgesehen davon, dass der afrikanische Kontinent nicht nur aus „Savanne“ und „Dorf“ besteht und sich nicht unter einem singulären Kulturbegriff („African Village“) subsumieren lässt, spricht die gesamte Herangehensweise der VeranstalterInnen von einer erschreckend ungebrochenen Verdrängung historischer Kontinuitäten, mit der die Aneignung und Einverleibung vermeintlich exotischer Orte und Menschen immer wieder neu begründet werden kann.

Wir möchten die VeranstalterInnen daran erinnern, dass in der Geschichte der Völkerschauen nicht nur rassenanthropologische Untersuchungen an den DarstellerInnen vorgenommen worden sind, sondern dass viele von ihnen in Folge der schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen starben. Wir weisen darüber hinaus mit Nachdruck darauf hin, dass Schwarze Deutsche auch während des Nationalsozialismus, nämlich von der Zwischenkriegszeit bis in die vierziger Jahre, dazu gezwungen waren, in Völkerschauen aufzutreten, weil ihnen andere professionelle Sphären verschlossen wurden. Viele Schwarze Menschen kamen im Zuge der rassistisch begründeten Herabwürdigung und juristisch legalisierten Verfolgung während des Nationalsozialismus ums Leben. Im ahistorisch situierten Kontext des Augsburger Zoos werden in geschmackloser Art also nicht nur die (Überlebens)-Geschichten Schwarzer Kolonial- und NS-Opfer verhöhnt, sondern es ist darüber hinaus zu fragen, an wen sich der von den VeranstalterInnen explizit artikulierte unbekümmerte Anspruch, „die Toleranz und Völkerverständigung (zu) fördern“ , eigentlich richten kann.

Die AdressatInnen sind ganz sicher nicht Schwarze deutsche Menschen oder solche mit Migrationshintergrund. Wie wäre es ansonsten zum Beispiel mit einer - unserer Ansicht nach typisch deutschen - Kulisse des Rotwild- oder Wildschweingeheges, vor der bayerische BergdörflerInnen zu bestaunen und uns mit ihrer Handwerkskunst und ihren kulinarischen Spezialitäten auch gleich die touristischen Weiten deutscher Landstriche authentisch vor Augen führen? AdressatInnen sind sicherlich auch nicht die vielen weißen Menschen in diesem Land, die sich um ein gleichberechtigtes Miteinander, um Offenheit und Respekt und um Überwindung der geschichtlich bedingten Grenzen in den Köpfen und einer damit einhergehenden Ignoranz bemühen.

Es ist an der Zeit, sowohl Deutschlands mehrere Jahrhunderte andauernde Verstrickung in die koloniale Geschichte als historische Tatsache anzuerkennen und sich damit auseinanderzusetzen als auch mit der geschichtslosen und folkloristischen Darstellung und Behandlung von Menschen afrikanischer Herkunft in diesem Land zu brechen.

Eine kolonialrassistische Zur-Schau-Stellung im Zoo wird keinem Menschen gerecht!

Wir protestieren ausdrücklich gegen ein "Afrikanisches Dorf / African Village" im Zoo! Wir fordern von den Verantwortlichen, dass sie von ihrem Vorhaben Abstand nehmen und für ihre geplante Veranstaltung einen anderen Ort wählen. Natürlich richtet sich unser Protest nicht gegen Afrika- Festivals grundsätzlich, sondern dagegen, dass Menschen im Zoo zur Schau gestellt werden. In der Vergangenheit ging Europa derart menschenverachtend mit afrikanischen und auch mit asiatischen Menschen um, in der Gegenwart hat eine solche Praxis keinen Platz.

Sollten die Veranstalter an dem Veranstaltungsort Zoo festhalten, werden wir zu Aktionen dagegen aufrufen und unsere Sichtweise den BesucherInnen der Veranstaltung deutlich machen.

Die Schwarze deutsche Community ruft zu Protesten gegen die Veranstaltung „African Village“ im Augsburger Zoo auf. Wir rufen dazu auf, jetzt und in Zukunft mit kolonialrassistischen Traditionen zu brechen!

Ihren Protest richten Sie bitte direkt an die VeranstalterInnen

Frau Dr. Barbara Jantschke (Direktorin Zoo Augsburg)
barbara.jantschke@zoo-augsburg.de
Tel.: 0821 / 567 149-0
Fax: 0821 7 567 149-13

und an die Agentur, die für Projektidee und –umsetzung verantwortlich ist:

maxVita GmbH
Mainzer Str. 15a
80804 München
Tel: 089-780 60 70
Fax: 089-780 60 725
E-Mail: info@maxvita.de

Bitte senden Sie uns eine Kopie Ihres Protestschreibens oder lassen Sie uns von anderen Protestaktionen wissen.

Mit freundlichen Grüßen,

Peggy Piesche (Literatur- und Kulturwissenschaftlerin,
Black European Studies, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz)
Nicola Lauré al-Samarai (Historikerin, TU Berlin)
Tahir Della (Vorstand ISD-Bund e.V./ München)
Jasmin Eding (Vorstand ADEFRA e.V./ München)
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Postby ጉድእኮነው » Mon Feb 13, 2006 1:00 pm

below is about another insulting show in a theater
in the former nazi capital berlin under the title:
"kampf des negers und der hunde" (struggle of the negro
and the dogs )

http://www.brainstorms42.de/artikel/kam ... hunde.html
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Postby ጉድእኮነው » Mon Feb 13, 2006 1:02 pm

the theater is called berliner volksbuehne:

Kampf des Negers und der Hunde
Vorn an der Rampe stehen drei Mikrofone. Aus dem Schnürboden rieseln Papierschnipsel herab und bilden einen stetig wachsenden bunten Haufen auf der leeren Bühne. Wir sind in der Berliner Volksbühne, und wir sind in Afrika, "irgendwo zwischen Senegal und Nigeria". Der bulgarische Regisseur Dimiter Gotscheff, in den 70er Jahren Assistent am Haus, kehrt zurück und inszeniert Bernard-Marie Koltès' Afrika-Drama "Kampf des Negers und der Hunde" um den Schwarzen Alboury, der den Körper seines auf der Baustelle getöteten Bruders beansprucht und damit den Baustellenleiter Horn in Bedrängnis bringt.

Aus dem nicht mehr ganz aktuellen, zwanzig Jahre alten Stück hat Gotscheff eine Art Nummern-Revue gemacht. Der Text wurde zerstückelt, längere Fremdtexte und Elemente aus den Skizzen Koltès' wurden eingefügt. Die Moral von der Geschicht' (Ingenieur Cal, der Albourys Bruder auf dem Gewissen hat, wird von Schwarzen erschossen) hat Gotscheff gestrichen. Herausgekommen ist ein bunter Abend zu Rassenfrage, Postkolonialismuskapitalismus und Globalisierung.

Lustig lustig geht es los mit Samuel Finzi, der ganz privat auf die Bühne kommt, ins Publikum grinst wie ein Comedian und, folgerichtig, Albourys metaphorische Erzählung über seinen Bruder als Nigger-Parodie spielt ("Yo, Mann!"). Nach dieser Vorgabe geht der Abend weiter. Gotscheff breitet in verschiedensten Ecken zusammengesuchte Klischees von Schwarzen aus. Vielleicht will er damit zeigen, wie Alboury, wie die Schwarzen insgesamt für Weiße zur Projektionsfläche ihrer Wunsch- oder Hass-Vorstellungen von Afrika und dessen Einwohnern werden. Ob Baustellenchef Horn, der den edlen Wilden vor sich sieht oder Cal, der vom "Babou" spricht - beide haben nichts verstanden.

Viel kommt davon nicht an, denn leider gelingt es Gotscheff mit seiner Ansammlung von genüsslich ausgespielten und überspielten Klischees in erster Linie, die Figur Alboury und deren Darsteller lächerlich zu machen, sodass es schwerfällt, beide weiterhin ernst zu nehmen. Finzi muss unbeholfen herumtanzen, klatschen und dazu jaulende Gesänge ausstoßen, er muss sich das Gesicht schwarz schminken und eine Fusselperücke aufsetzen. Sogar in ein Affenkostüm wird er gesteckt, und beim Whiskeytrinken mit Horn in afrikanischer Tracht gießt er die Flasche über seinen Füßen aus. Die drei anderen Darsteller haben einen leichteren Stand in dieser Inszenierung, die mit der leeren Bühne ("die Weite Afrikas"?) und den wenigen Requisiten vor allem Erzähl- und Schauspielertheater ist.

Da gelingen viele schöne, sogar anrührende Szenen und einfache, aber geistreich-lustige Improvisationen. Milan Peschels Cal schreit und wütet mit bekannter Intensität, während Almut Zilcher die junge Lèone als still-neurotisches Sensibelchen zeigt. In einer wunderbaren Szene versucht der Ingenieur höflich smalltalkend eine Annährung, indem er von seinen Reisen berichtet - und dabei nahezu alle Länder der Erde aufzählt - bis die Situation aus fröhlicher Impro-Alberei in schockierender Plötzlichkeit in eine Beinahe-Vergewaltigung umschlägt.

Wolfram Koch spielt den Baustellenleiter sehr klar und überzeugend. Dieser Horn begegnet dem "Neger" mit naiver Begeisterung, und geht sogar so weit, selbst ein Baströckchen anzulegen, zur besseren Verständigung. Auch zwischen Koch und Zilcher gibt es wunderbare Momente des Zusammenspiels, wenn Horn immer wieder mit sympathischer Hilflosigkeit versucht, Lèone für sich einzunehmen. Sie jedoch hat sich in Alboury verguckt; das ist natürlich ebenfalls, da sie ihn nicht kennt, eine Projektion, und man versteht sofort, aus Zilchers konzentrierter Darstellung heraus, warum Lèone sich in diesen Wunschtraum flüchtet, und dass sie aber dabei genau so egoistisch und ich-zentriert vorgeht wie die Männer, denn auch sie hat Afrika nicht verstanden.

Am Ende geht alles sehr schnell, ein bisschen zu schnell. "Was wollen die denn hier?" fragt Milan Peschel, als plötzlich einige Jugendliche auf die Bühne kommen. Ein zwanzigköpfgiger Chor nimmt Aufstellung, und schleudert Samuel Finzi ein kaugummikauendes "Hau ab!" entgegen. Der beteuert, nur verkleidet zu sein, nimmt die Perücke ab und erzählt noch einen Witz.

Nora Mansmann

Link:
Berliner Volksbühne
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አንተ የየትኝአው ጎሳ አባል ነህ

Postby aba nefso » Mon Feb 13, 2006 1:03 pm

ኢትዮጵያስ ቢሆን ትግረ 1ኝአ ጎሳ ልኤላው ሁለተኝአ ዘጋ
አይደልም? ምን ይደንቅሀል ?
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Postby ጉድእኮነው » Mon Feb 13, 2006 1:18 pm

ተሳስተሀል !
ጀርመንን እና ትግሬዎችን ማነጻጸር አይቻልም.
in addition you appear to EXCUSE germ-mans,which is a stupid thing if you are black.
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Postby ጉድእኮነው » Mon Feb 13, 2006 2:40 pm

see what muslims do to people who insult them, we should learn from them.
and acting together strengthens solidarity among blacks.
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